Die
augenblickliche Ausweglosigkeit bei der Unterbringung anhaltender
Flüchtlingsströme und enttäuschter Hoffnungen auf
Besserung
sei in Berlin noch nicht angekommen. Es fehle an Lösungsansätzen
seitens der Regierung, Proteste werde die CDU mittragen.
Asylverfahren sollten an den EU-Außengrenzen, nicht erst in der EU
abgewickelt werden, was bereits auch Landräte der Grünen in Bayern
forderten. BM Thomas Maag meinte, die Hilfsbreitschaft der
Bevölkerung dürfe nicht überreizt werden.
Auch
die unüberwindlichen Zwistigkeiten zwischen dem
Straßenverkehrs- und Ordnungs- amt und den gut begründeten und
überdachten Maßnahmen der einzelnen Orte z.B. zur Tempo- reduzierung
sind den CDU-Kreisräten ein Dorn im Auge. Vorschlägen aus der
Bevölkerung sollten mehr Gewicht beigemessen werden, da Leute aus
der eigenen Gemeinde sich besser ausken- nen würden als eine
übergeordnete Behörde, stellte Bürgermeister Maag fest. Günter
Bächle meinte, dass wir trotzdem unsere Meinung sagen würden, wenn
auch das Gremium dafür nicht zuständig sei.
Nahverkehrsplan:
Wichtig sei gerade für eine Gemeinde wie Kämpfelbach, die nur auf
der Schiene erreichbar sei, eine Fusion zwischen dem Karlsruher
Verkehrsverbund (KVV) und dem Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis)
(VPE). Es fehlten ergänzende Buslinien, die auch für die
Schülerbeförderung wichtig sei. Dafür sprachen sich Kreisrat Kurt
Ebel (Remchingen) und Heiko Genthner als BM von Königsbach-Stein
aus.
Windkraft:
Für BM Maag war es wichtig, eine umfassende
Unterrichtung und
Beteiligung der Bürgerschaft vor einer Informationsveranstal- tung zu
erreichen.
Auch
schriftliche Vorabfragen sollten den Menschen zugestanden werden, die
bei Infover- anstaltungen beantwortet werden können. Wie es hier in
Kämpfelbach verlaufen sei, dass es eine ruhige Veranstaltung gab und
hinterher ein einstimmiges Votum im Gemeinderat für den Vertrag der
Kommune mit der EnBW, könnte als vorbildlich angesehen und das
Prozedere gern übernommen werden.